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Am traditionellen Neujahrsapero der CVP Grosswangen war Nationalrat Leo Müller mit seiner Gemahlin Helen zu Gast. Er berichtete von seinem Einstieg in das Berner Parlament. Ganz andere Sachen brachte der Conférencier Xaver Kunz unter die Leute.
Willi Rölli
Am letzten Donnerstag waren die Mitglieder der CVP Grosswangen in der Meili-Halle zum traditionellen Neujahrsapero eingeladen. Recht zahlreich war der Aufmarsch der Parteimitglieder zur Veranstaltung am Jahresende. Parteipräsident Markus Holzmann ging in seinen Begrüsssungsworten auf das vergangene Politjahr ein. Von den fürs letzte Jahr gesetzten Ziele konnten einige erreicht werden, während andere noch auf eine definitiven Lösung warten müssen. Die CVP Grosswangen dürfe aber mit berechtigtem Stolz auf das Wahljahr 2011 zurückblicken, meinte Markus Holzmann. Grosswangen hat mit Yvonne Hunkeler wieder eine CVP Kantonsrätin, und auch die Stimmen der CVP Grosswangen verhalfen Leo Müller in den Nationalrat.
Gemeinderatswahlen stehen im Vordergrund
Nochmals grosse Herausforderungen bringt der Partei das Jahr 2012 mit den Gemeinderatswahlen. Dazu erklärte Markus Holzmann, dass man guten Kandidatinnen und Kandidaten im Gespräch sei, aber noch könne nichts definitiver gesagt werden. Die CVP Grosswangen hofft, auch nach dem Rücktritt von Gemeindepräsident Fredy Muff und der Schulverwalterin Astrid Schwarzentruber nach den Wahlen wieder mit einer Dreiervertretung im Gemeinderat Einsitz nehmen zu können. Die CVP hofft auf fähige, engagierte neue Personen im Gemeinderat, denn sie seine die Zukunft der Gemeinde, sagte Markus Holzmann. Im weiteren hofft die CVP Grosswangen, nach dem Wahljahr 2011 die Politikerinnen und Politiker sich wieder vermehrt der Sachpolitik widmen, und wieder vermehrt und konzentrierter nach Lösungen sucht. Stark machen wird sich die CVP im kommenden Jahr weiterhin für die Familie und für eine sinnvolle Gesundheitspolitik.
Der Löwe Leo Müller schaffte den Sprung nach Bern
In einem interessanten Referat erzählte Nationalrat Leo Müller den vielen Anwesenden über das etwas stressige Wahljahr 2011. Gleich zu Beginn meinte er, mit der Wahl in den Nationalrat sei für ihn ein Grosser Traum in Erfüllung gegangen. Nie hätte er anfangs Jahr daran gedacht, im Herbst von seinen Wählerinnen und Wählern nach Bern geschickt zu werden. Leo Müller meinte, dass ihm die spezielle Wahlpropaganda mit dem Löwen einiges gebracht habe. Stets sei er positive auf diese bestens geratene Werbung angesprochen worden. Ein Wermutstropfen seiner Wahl sei die Abwahl von Nationalrat Pius Segmüller, meinte Leo Müller, der als Kantonsratspräsident und Gemeindepräsident der Gemeinde Ruswil mit einem sehr guten Resultat in den Nationalrat gewählt wurde. Als Höhepunkt seiner ersten Session nannte der Referent ganz klar die Bundesratswahlen. Diese seien so verlaufen, wie es sich gewünscht habe. Beeindruckend beim Einstieg in Bern seien für ihn die die Vereidung und die grosse Medienpräsenz gewesen. Auch das hektische Treiben in den Wandelhallen sei für ihn etwas ganz Neues gewesen, sagte Leo Müller. Hier träfen sich dann die Lobbyisten zu ihren Gesprächen. Leo Müller wurde in Bern in die Finanzkommission, gleich wie vorher im Kantonsrat, gewählt, und gleich zu deren Vizepräsident bestimmt. Betreff Konkordanz meinte Leo Müller, dass eine inhaltliche Konkordanz viel wichtiger sei als eine Numerische. Wichtig in den beiden Räten sei Verständlichkeit und Kontinuität. Die Politik in Bern sei schwer mit der Kantonspolitik zu vergleichen meinte der Redner, denn das Zweikammer-System, die sehr komplizierten Verfahren in Geschäften und die Gespräche in den Wandelhallen prägen den Politalltag in Bern.
Xaver, der schräge Witzeerzähler
Mit anderen Worten sprach der Conferancier Xaver Kunz zur CVP-Familie. Während seines humorvollen Auftrittes erzählte er allerhand Witze und Anekdoten, und er berichtete aus seinem Leben als Jöggu, den er darstellte. Recht hatte er mit der Aussage, man solle auch im neuen Jahr nicht vergessen, öfters zu lachen, den lachen sei gesund. Beim gemütlichen Beisammensein wurde noch über dies und Das diskutiert, und die besten Wünsche zum neuen Jahr wurden ausgetauscht. |